U-Verlagerung
Pikrit
Objektdaten

  • ab September 1944 Vorarbeiten
  • ab Mitte Januar 1945 Auffahrung im Anhydrit (Deckname Pikrit)
  • geplant drei Fahrstollen/Stollensysteme mit 50000 m2 Nutzfläche und 12 x 10 m Querschnitt
  • März 1945 Baustopp, Fahr- und Produktionsstollen in Teilen aufgefahren
  • Anschlussgleis zur Strecke Gera - Saalfeld, schmalspurige Transportbahn
Nutzungsgeschichte

  • geplante Auslagerung der Gustloff-Werke (Vorhaben B 4)
  • ab Dezember 1944 Reserve-Produktionsstätte "Werk F" der REIMAHG-Gruppe
  • Anfang 1945 geplante Fertigung des Strahlbombers Ar 234 der Arado-Werke Brandenburg, Zweigwerk Wittenberg
  • nach 1945 VEB Harzer Gipswerke Rottleberode, Werk III (Auffahrung neuer Stollen und Abbauräume)
Grundriss

Fotodokumentation
Quellen

[1] Bock, Gleichmann: "Düsenjäger über dem Walpersberg", Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH, Zella-Mehlis/Meiningen 2009
[2] Wichert: "Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des zweiten Weltkrieges", Verlag Schulte, Marsberg 1993