Lazarett
MilitärhospitalHohenlychen, 1421 ēģ
Objektdaten
- Bau 1903-14 auf 16 ha Fläche
- Verwaltungsgebäude, Stationsgebäude, Wirtschaftsgebäude, Liegehallen, Badeanstalt, Bootshaus, Maschinenhaus
- Haltepunkt an der Strecke Templin - Fürstenberg
Nutzungsgeschichte
- Lungenheilanstalt für Kinder und Frauen
- 22.10.1904 Einweihung der anstaltseigenen Helenen-Kapelle
- Lazarett im Ersten Weltkrieg
- ab 1933 Erweiterung zum Reichssportsanatorium (Bau Schwimmbad, Turnhalle, Stadion)
- ab 1939 Wehrmachts- und SS-Lazarett [2] (Bau Luftschutz-Deckungsgraben)
- 29.04.1945 Übernahme durch Rote Armee, Plünderung und Zerstörung
- 1421. Militärhospital der 2. Garde-Panzerarmee Fürstenberg [1]
- 31.08.1993 Übergabe an deutsche Verwaltung
- seit 1995/96 Baudenkmal [2]
- 1999 Gründung des "Heilstätten Hohenlychen e.V."
(ab 22.03.2007 "Förderverein Helenenkapelle Hohenlychen e.V." [3])
- 2009 Verkauf von 12 ha mit 9 Gebäden an privaten Investor
- ab 2015 Sanierung als Wohn- und Ferienanlage der Parkresidenz Lychen GmbH
Fotodokumentation
Quellen
[1] Kersten, Löffler, Parchmann, Stoof: "Garnisonen der NVA und GSTD", Verlag Dr. Köster, Berlin 2011
[2] LEG Brandenburg mbH: "Standort- und Entwicklungspotential-Studie ehemalige Heilstätten Hohenlychen", Potsdam 2000
[3] Neue Lychener Zeitung vom 24.05.2007
[4] Templiner Zeitung vom 16.09.2023
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