Kaserne
Krampnitz, 35 ¼Á´
Objektdaten [2][3]

  • Bau ab März 1937 durch Heeres-Neubauamt Krampnitz (Architekt Robert Kisch, Berlin)
  • Fläche ca. 112 ha
  • vorläufige Nutzung durch Lehrstab ab 01.10.1937 [1]
  • Unteroffizierssiedlung, 13 Mannschaftsgebäude, Stallgebäude, Kfz-Garagen
Nutzungsgeschichte [2][3]

  • Kavallerie-Schule für 5 Schwadrone
  • ab 15.12.1938 Heeres-Reit- und Fahrschule und Kavallerie-Schule [1]
  • 01.09.1939 offizielle Einweihung der Kasernenanlagen
  • ab 01.04.1943 Panzertruppenschule II [1]
  • ab Ende 1944 u.a. Teile des Heeresarchives, des OKW und der Führungsgruppe A Wehrmachtsführungsstab
  • 27.04.1945 Übernahme durch Rote Armee
  • bis 1983 Kaserne der 10. Garde-Panzerdivision
  • 1967 Neubau Wohnblock (1970er/80er Jahre weitere Wohnblöcke)
  • 1975/80 Neubau Einkaufszentrum und Sporthalle
  • 1987 Neubau Wäscherei und Heizwerk durch VEB Spezialbau Potsdam
  • 13.11.1991 Übergabe an deutsche Verwaltung
  • 1993-96 Nutzung des Stabsgebäudes I u.a. durch Brandenburgische Boden GmbH (BBG)
  • seit 12.02.1999 Denkmalschutz für historische Bauten
  • 17.07.2007 Vorkaufsrecht für 5,1 Mio. Euro an dänische Thylander Group (TG Potsdam) [4]
  • Februar 2011 Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Brandenburg gegen BBG
  • geplanter Rückkauf durch Stadt Potsdam, Baupläne für neuen Stadtteil bis 2023 [5]
  • Oktober 2011 Feststellungsklage der TG gegen Stadt Potsdam
  • gelegentlich Kulisse für in- und ausländische Filmproduktionen
Quellen

[1] www.lexikon-der-wehrmacht.de
[2] Landeshauptstadt Potsdam: "Vorbereitende Untersuchung Kaserne Krampnitz", Potsdam 2012
[3] Brandenburgische Denkmalpflege, Heft 2/1997
[4] Landtag Brandenburg, Drucksache 5/1896
[5] Landtag Brandenburg, Drucksache 5/6784

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