SprengstofffabrikCoswig/Anhalt, WASAG
Objektdaten
- Baubeginn 1891 (Genehmigung am 03.06.1891)
- vorläufiger Baustopp 1892, Verlagerung ins Werk Reinsdorf
- Dezember 1894 Produktionsbeginn
- Lager- und Produktionsbunker, 3 Luftschutztürme, Wohn- und Verwaltungsgebäude
- Elbhafen, Anschlussgleis vom Bahnhof Coswig
Nutzungsgeschichte
- 29.11.1891 Gründung der Westfälisch-Anhaltinischen Sprengstoff A.G. (WASAG) in Düsseldorf
- Stammsitz Coswig bis 1895
- 1935 Inbetriebnahme Presserei
- 09.09.1943 Explosion im Sprengstoffmühlengebäude 252 (9 Tote, 27 Verletzte) [4]
- 14.11.1944 Explosion (94 Tote)
- nach 1945 Teildemontage
- Chemische Werke A.G. "Fertilia"
- VEB Chemiewerk Coswig (Produktion von Schwefelsäure und Zement)
- 2016 Umbau TO 20/21 zu Fledermausquartieren
Quellen
[1] Informationen von A. Baumgarten
[2] Eitelberg, Preuß: "Rüstungsaltstandorte Teil 2", Hessische Landesanstalt für Umwelt, Wiesbaden 1996
[3] Thieme: "Bestandsaufnahme von Rüstungsaltlastverdachtsstandorten in der Bundesrepublik Deutschland - Band 1", Umweltbundesamt, Berlin 1996
[4] BArch RW 21/13-4
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