Heeres-MunitionsanstaltObergebra
Objektdaten
- Ausbau ab September 1935
- Lagerbereich (Kalischacht), Fertigungsgebiet
- interne Transportbahn (ab Dezember 1938), Ladestelle an der Strecke Halle - Hannover Münden
Nutzungsgeschichte
- Kalischachtanlage der Wintershall A.G., Kassel
- August 1935 Einstellung der Förderung
- 15.02.1936 Übernahme durch Heeresverwaltung [2], nachfolgend Umbau der Schachtgebäude
- 01.04.1936 Aufstellung Heeres-Munitionsanstalt (Bw) Obergebra [3]
- August 1936 Einlagerung der ersten Munitionsbestände
- 1936-39 Bau eines Fertigungsgebiets (3 Lagergebäude, 5 Munitionsarbeitshäuser, Heizhaus, Pulver-Doppelbunker)
- ab Juni 1939 Einlagerung von Kampfstoff
- Ende 1940 Einrichtung unterirdischer Munitionsarbeitsstätten
- November 1944 Einlagerung von elektrischen Anlagen und A4-Teilen durch Elektromechanische Werke G.m.b.H.
- 10.04.1945 Besetzung durch amerikanische Einheiten
- 1946 Bergung der Munitionsbestände und Sprengung bei Sollstedt
- Sprengung der Munitionsarbeitshäuser
- bis 1992 Nutzung des Schachts Lohra als Wetterschacht
Karte [4]
 © Public Domain, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University
Quellen
[1] Baranowski: "Die verdrängte Vergangenheit - Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Nordthüringen", Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2000
[2] Gezähekiste, Heft 02/2011
[3] BArch RH 15/2727
[4] Messtischblatt 4529 "Bleicherode", Stand 1945
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