Luft-Munitionsanstalt
Tarthun 5/VI
Objektdaten

  • Ausbau 1935/36
  • Anlage Brefeld I: Schachtgebäude, Verwaltungsgebäude, Sozialgebäude, Wasserturm, Wasserwerk, Wachgebäude
  • Anlage Brefeld II: Schacht-/Fördermaschinengebäude (Stahlbetonkern, tlw. Klinkerverblendung)
  • Anschlussgleis vom Bahnhof Egeln (Strecke Staßfurt - Blumenberg)
Nutzungsgeschichte [1][2]

  • Kalischachtanlage der Staatlichen Salzwerke Staßfurt
  • 1928 Übernahme durch Preußische Bergwerks- und Hütten-A.G. (Preußag) Berlin
  • 1929 Stilllegung
  • 1934 Ausbau für Munitionseinlagerung durch Preußag
  • 1935 Übernahme durch Luftwaffe (Neuauffahrung von Lagerkammern)
  • 01.06.1937 Aufstellung der Luft-Munitionsanstalt 5/VI Tarthun [4]
  • bis 1944 Einlagerung von Bomben und Luftminen (Produktion in Schächten Douglashall IV und VI)
  • 27.04.1945 Auflösung [5]
  • bis 1953 Demontage durch sowjetische Besatzer
  • Nutzung der Gebäude durch VEB Hydraulische Geräte Tarthun
  • nach 1990 Erschließung als "Gewerbegebiet Brefeld"
  • 1994-98 Befahrung und Teilsicherung der Schachtanlagen durch Bergamt Staßfurt
  • Teilverfüllung Schacht II unterhalb 200 m-Sohle
  • letzte Kontrollbefahrungen 2005/06 im Schacht II
  • Baudenkmal
Karte [3]

© Public Domain, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University

Quellen

[1] www.geo-archiv.de
[2] www.lagb.sachsen-anhalt.de
[3] Messtischblatt 4034 "Egeln", Stand 1945
[4] BArch RL 2-III/120
[5] BArch RL 2-III/126