Sprengstofffabrik
Wittenberg-Reinsdorf, WASAG
Objektdaten

  • Bau 1894 (Genehmigung am 06.04.1894)
  • Ende 1894 Produktionsbeginn von Dynamit und Ammonsalpeter
  • Fläche ca. 310 ha (23 ha bebaute Fläche)
  • Lager- und Produktionsbunker, Wohn- und Verwaltungsgebäude
Nutzungsgeschichte

  • Westfälisch-Anhaltinische Sprengstoff A.G. (WASAG), Werk Reinsdorf
  • ab 1896 Anschlussgleis
  • im Ersten Weltkrieg Produktionserweiterung u.a. für Sprengkapseln und TNT
  • in 1920er Jahren alleiniger Sprengstoff- und Pulverlieferant der Reichswehr
  • 13.06.1935 TNT-Anlage durch Explosion zerstört (90 bis 120 Tote)
  • ab 1940 Bau Zivilarbeiterlager "Neumühle" mit 28 Baracken im Stadtwald ("Franzosenlager")
  • 27.04.1945 Besetzung durch Rote Armee
  • Demontage und Sprengung
Karte [1]

© Public Domain, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University

Quellen

[1] Messtischblätter 4041 "Straach" und 4141 "Wittenberg Prov. Sachsen", Stand 1952