Führungsbunker
Dammsmühle, RAFüSt MfS
Bauwerksdaten

  • Planung ab 1974 [1]
  • Baubeginn 04.09.1978 [1]
  • Fertigstellung 30.08.1981 [1]
  • Inbetriebnahme Oktober 1981
  • 2x3 Netzersatzanlagen, Tarnbaracke
  • Bunkerrohbau, Sendestelle, Postenbunker und Schalthaus im Umfeld
Nutzungsgeschichte

  • seit 1768 Schloss "Dammsmühle" des Berliner Lederfabrikanten Peter Friedrich Damm
  • mehrere Besitzerwechsel, 1896 Umbau
  • ab 1940 in Zuständigkeit des Reichsführers SS Heinrich Himmler
  • ab Januar 1943 Außenlager des KZ Sachsenhausen (Arbeitseinsätze)
  • bis Dezember 1944 SD-Führerschule
  • April 1945 Befehlsstelle der Heeresgruppe "Weichsel"
  • ab 1945 Lazarett und Offiziersheim der Roten Armee
  • Januar 1951 Übergabe an deutsche Verwaltung
  • 1959 Übernahme durch Ministerium für Staatssicherheit als Gästehaus
  • ab 1960 MfS-Pionierferienlager "F.E. Dzierzynski"
  • ab 1962 Fremdsprachenausbildung des MfS
  • ab 1967 "Institut für Fremdsprachen" der Hauptverwaltung Aufklärung
  • ab 1968 Erweiterungsbauten (u.a. Bunkeranlagen, Wachgebäude, Schulungsgebäude, Wirtschaftshof)
  • 1981-88 Ausweichführungsstelle des Ministeriums für Staatssicherheit ("Objekt D 78", ÜSt-2 Oranienburg)
  • Dezember 1988 Einstellung des Lehrbetriebs (Umzug nach Gosen)
  • 1997 Rückübertragung an britische Erben und Verkauf
  • ab 2008 "Schloßgut Dammsmühle Management GmbH" (insolvent)
  • 2017 Verkauf an Berliner Eigentümergemeinschaft, geplante Sanierung als Hotel und Freizeitanlage
  • 12.09.2019 Zerstörung Küchengebäude durch Brandstiftung
Quellen

[1] Bergner: "Programm Delphin", Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH, Zella-Mehlis/Meiningen 2007