FührungsbunkerWeimar, NSDAP-Gauleitung
Bauwerksdaten [3]
- 1794 Beginn der Auffahrung im Gegenvortrieb (Felsenkeller, Stollen, Wetterschacht)
- 1795 Ausbruch von Lagerkellern (30 m lang, Querschnitt 4,5 x 4,5 m)
- 1796 Durchschlag des Abwasserstollens (Länge ca. 500 m, Tiefe 12 m)
- 1797 Fertigstellung der Anlage
- Keller- und Stollenanlage im Travertin ("Parkhöhle")
Nutzungsgeschichte [3]
- Bierkeller und Abwasserstollen der geplanten Schloßbrauerei
- bis 1805 Erweiterung durch untertägigen Sand- und Kiesabbau
- um 1840 erneute Planung für Brauereineubau
- Nutzung als Lagerkeller
- 13.04.1944 Stadtratsbeschluss zum Ausbau der "Großen Parkhöhle" für Luftschutzzwecke
- Ende 1944 Abschluss der Ausbauarbeiten (u.a. Profilerweiterung, Betonverstärkung, Beleuchtung)
- April 1945 Bau einer Ausweich-Befehlsstelle der Gauleitung Thüringen, Neubau Treppenschacht
- Anfang 1947 Teilsprengung und Verschüttung des Zugangsbauwerks
- 1975/76 Vermessung der Anlage durch Bergsicherung Ilfeld
- bis 1978 vollständiger Versatz der "Kleinen Parkhöhle" mit Kies, teilweise Verfüllung der "Großen Parkhöhle"
zur Sicherung der Parkanlagen
- ab 05.10.1992 Beräumung der Versatzmassen und Sanierung durch Bergsicherung Ilfeld GmbH
- 03.04.1996 Fertigstellung des alten Zugangsbauwerks
- 27.02.1997 Eröffnung der Parkhöhle zur Besichtigung
- seit Februar 1999 Naturdenkmal
Lageplan [2]
Vielen Dank für die Besichtigungsmöglichkeit!
Fotodokumentation
Quellen
[1] www.klassik-stiftung.de
[2] Infotafel vor Ort
[3] Steiner: "Die Parkhöhle von Weimar", Stiftung Weimarer Klassik, Weimar 1996
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