Führungsbunker
Fürstenwalde, ZGS-14
Bauwerksdaten

  • Bau 1942/43, erweitert 1976-78
  • Altbau: 3 Bunkerröhren mit Querstollen und Zugangsbauwerken, Zugangstunnel 60 m
  • zweietagiger Führungsraum zur Lagedarstellung
  • 4 Dieselgeneratoren je 400 kVA, 4 Vorratstanks je 8000 l
Nutzungsgeschichte

  • Nachrichtenzentrale des SD der Waffen-SS
  • Sicherstellung durch Führungs-Nachrichtenregiment 500
  • 24.04.1945 Evakuierung
  • Mai 1945 Bunker durch Sprengungen und Bombentreffer beschädigt
  • 1960-64 Ausbau zur Übertragungsstelle der DP
  • Errichtung eines Kopfbauwerkes zur Verbindung der Bunkerröhren
  • 16.07.1965 Übernahme durch Kdo LSK/LV der NVA als ZWGS-14 (später ZGS-14)
  • 05.05.1971 Inbetriebnahme der Warn- und Alarmzentrale des Luftschutzes (Sirenensteuerung)
  • 1976-78 Erweiterungsbau für Luftlagezentrum
  • Zentraler Gefechtsstand des Kdo LSK/LV der NVA (Objekt 16/201) und HNZ-21 (ÜSt-2 Fürstenwalde),
    Zentrale Flugwetterwarte, automatisiertes Meldesystem ALMAS
  • 03.10.1990 Übernahme durch Bundeswehr (Gefechtsstand im LV-Sektor 5)
  • Mitte 1995 Bunker verschlossen, Notausstiege mit Beton verschüttet
  • 2005 Öffnung des Bauwerks
  • seit 04.12.2006 Technisches Denkmal
  • 2006-10 öffentliche Führungen durch IG Bunker Fuchsbau e.V.
  • Verkauf an Holzhändler
  • Besitzerwechsel, seit Juni 2011 wieder Führungen: Besucheranmeldung unter Tel. 0162 9598011
Vielen Dank für die Besichtigungsmöglichkeit!
Quellen

[1] www.bunkermuseum-fuchsbau.de
[2] www.bunkeranlage-fuchsbau.de
[3] www.nva-fuchsbau.de
[4] www.zgs14.de
[4] www.spezialnachrichtenzgs-14.de
[6] Bergner: "Programm Delphin", Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH, Zella-Mehlis/Meiningen 2007