Führungsbunker
Zossen, OKH
Bauwerksdaten

  • Bau ab Ende 1937 durch Beton- und Monierbau A.G., Berlin
  • Inbetriebnahme Anlage Maybach I (Häuser A1 bis A12) am 26.08.1939
  • Bau des Südstollens zwischen Maybach I und Maybach II eingestellt (Abschluss Notausstieg)
  • 1940 Fertigstellung Anlage Maybach II (Häuser A13 bis A23) im Rohbau
  • baugleiche Bunkerhäuser 36,2 x 16,4 m mit zwei Kellergeschossen
  • tragender Gebäudekern aus Stahlbeton (Decken/Wände bis zu 1 m dick)
  • Tarnung mit Holzverkleidungen, Anstrichen und aufgeklebten Dachziegeln
  • Verbindung der Häuser über Ringstollen und zentrale Rohrpostanlage
  • jeweils 2 Kesselhäuser mit Anschluss Ringstollen und 2 Zisternen (Durchmesser 16 m, Tiefe 10 m)
Nutzungsgeschichte Maybach I

  • Führungsstelle des Oberkommandos des Heeres
  • Evakuierung am 20.04.1945
  • 1946/47 Zerstörung aller Gebäude und von Teilen des Ringstollens durch russische Sprengungen
  • Neubau von Einrichtungen des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte im Gelände
  • nach 1990 Betreuung der Anlage durch Förderverein Garnisonsmuseum Wünsdorf e.V.
  • Besichtigung im Rahmen von Führungen
Nutzungsgeschichte Maybach II

  • geplante Transport-Betriebszentrale des Oberkommandos des Heeres
  • ab 17.01.1945 Führungsstelle des Oberkommandos des Wehrmacht
  • Evakuierung am 20.04.1945
  • 1946/47 Zerstörung aller Gebäude und des Ringstollens durch russische Sprengungen
  • 1950-52 Abriss der Gebäudereste (außer A17 bis A19) zur Stahlgewinnung durch VEB Bergungsbetrieb Berlin
  • nach 1954 Verfüllung der Kesselhäuser
  • Übungsgelände der GSSD
Quellen

[1] www.buecherstadt.com
[2] Kampe: "Deckname Zeppelin", Verlag Dr. E. Meißler, Hönow b. Berlin 2003
[3] Hoffmann: "Die Bunkeranlagen von Wünsdorf", Bücherstadt Tourismus GmbH, Wünsdorf-Waldstadt
[4] Förderverein Garnisonsmuseum Wünsdorf e.V.: "Alte Bunker - Historischer Rundgang", Wünsdorf 2001