U-Verlagerung
Zander
Objektdaten

  • 1943 Bau eines 900 m langen Fahrstollens (unterer Stollen) durch französische Kriegsgefangene
  • ab Juni 1944 Ausbau durch Mineralöl-Baugesellschaft m.b.H., Berlin [5]
  • Nutzfläche 2300 m2, weitere 2000 m2 vorbereitet [1]
  • Grubenbahn zwischen oberem Stollen und Kalkwerk
Nutzungsgeschichte

  • Kalk- und Diabasgrube Emil Schmidt G.m.b.H. Nentmannsdorf
  • 1871-94 Vortrieb des "Hauswald'schen Förderstollens" (oberer Stollen) zur Förderung und Wasserhaltung
  • ab April 1944 geplante Sehrohrherstellung der Zeiss Ikon A.G. Dresden, Werk Reick (Deckname Zander)
  • ab 1969 Betriebsteil des VEB Baustoffwerke Borna [2]
  • 1971 Einstellung des Kalkabbaus [2]
  • unterer Stollen nach ca. 50 m verbrochen
Karte [6]

© Public Domain, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University

Quellen

[1] www.unterirdisch-forum.de
[2] www.kalkwerk-areal.de
[3] Bieberstein: "Vom historischen Kalkgewerbe und Altbergbau in der Gemeinde Bahretal", Förderverein Dorfentwicklung Bahretal e.V., Bahretal 2013
[4] Wichert: "Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des zweiten Weltkrieges", Verlag Schulte, Marsberg 1993
[5] BArch R 3101/31183
[6] Messtischblatt 5149 "Bad Gottleuba", Stand 1937