U-VerlagerungNentmannsdorf, Kalkbergwerk - Objekt ZanderIm Seidewitztal bei Nentmannsdorf wurde bis in die 70er Jahre untertägig Kalk abgebaut. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich im Bergwerk eine Produktionsauslagerung der Zeiss-Ikon AG Dresden mit dem Decknamen Zander. Auf 2 300 m² Stollenfläche stellte man Sehrohre her, weitere 2 000 m² waren vorbereitet.
Erhalten geblieben ist die Trasse der Grubenbahn, die nach ca. einem Kilometer in idyllischer Lage oberhalb des Seidewitztales am Mundloch des Förderstollens endet. Der um 1875 angelegte Stollen ist in Teilabschnitten ausgemauert und endet nach ca. 800 m am Füllort. Auch dem hartgesottenen Hobbyforscher sind hier Grenzen gesetzt: Der Abstieg in die Grubenbaue ist ohne ausreichende Sicherung lebensgefährlich. Vorhanden sein sollen einige Betonfundamente der Produktionsanlagen.
Fotos
Die gelb markierten Fotos wurden bereitgestellt von K. Thilman, Dresden. Vielen Dank!
 
  
  
  
  
Füllort

Verborgenes ...
  

© 2007 Jens Herbach
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