Verborgenes und Verbotenes im Osten


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U-Verlagerung
Schmiedeberg, Stollenauffahrung Weißeritztal - Objekt Sylvinit

Im Jahr 1839 entstand in Schmiedeberg ein Hüttenwerk, das sich schnell zum bedeutendsten Unternehmen des Ortes entwickelte. Im September 1883 erhielt das Werk Anschluss an die schmalspurige Eisenbahnstrecke von Hainsberg nach Kipsdorf. Die Gießerei und Maschinenfabrik der Gebr. Seck (ab 1890) firmierte 1902 als Aktiengesellschaft und ging 1924/25 im MIAG-Konzern auf. Ab 1937 fertigte man in Schmiedeberg Panzerteile.

Als kriegswichtiges Unternehmen sollte die Eisengießerei zum Ende des Zweiten Weltkrieges eine geschützte Produktionsstätte erhalten. Ob das Stollenprojekt mit dem Decknamen Sylvinit in unmittelbarer Werksnähe ausgeführt wurde, ist nicht bekannt.
Im Talhang hinter den Werkshallen befand sich aber ein als Luftschutzbunker genutzter Stollen, der bis Anfang der 80er Jahre nach fahrbar gewesen sein soll. Heute ist die Lage des Stollens nur am verbrochenen Mundloch erkennbar.

Fotos



Stollen

Quellen

Informationen von R. Kollodziski
www.havel-web.de


© 2006 Jens Herbach