Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Tropo-Sendestelle
Dresden-Eschdorf, PRZ

Der Triebenberg bei Eschdorf - die höchste Erhebung im Dresdner Stadtgebiet - blieb nach dem Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee besetzt. Auf dem Gipfel errichtete man, versteckt im Kiefernwald, das Gegenstück einer Tropo-Sendezentrale für Regierungsnachrichtenverbindungen bei Wünsdorf. Von hier aus erfolgte die Nachrichtenvermittlung zwischen dem Hauptgefechtsstand bei Liegnitz und dem Führungsbunker bei Schwepnitz. Der Berg wurde zum Sperrgebiet. Die Legendierung der Anlage als Radarstation ist bis heute verbreitet.

Nach dem Abzug der russischen Truppen im Oktober 1992 stand das Gelände leer. Erst 1998 begann der Abriss der Gebäude und im darauf folgenden Jahr der Bau einer Forschungseinrichtung für die TU Dresden. Fernab von störenden Einflüssen beschäftigt man sich heute auf dem Triebenberg mit der Elektronenmikroskopie, seit Sommer 2007 auch mit der Erforschung von Asteroiden. Spuren der früheren Nutzer sind, abgesehen von Zufahrtsstraße und Umgrenzungsmauer, nicht mehr vorhanden.

Fotos



Quellen

www.dresdner-stadtteile.de


© 2007 Jens Herbach