 FlugplatzOranienburg, 239 ÓÒ.¾²¿
Objektdaten
- Bau ab 04.05.1936 auf 70 ha Fläche (Architekt Herbert Rimpl)
- Inbetriebnahme 04.05.1937
- Einfliegehalle, Endmontagehalle, Munitionsbunker, Bordwaffen-Einschießstand, Gefolgschaftshaus/Feuerwache,
Werksiedlung Leegebruch
- Anschlussgleis vom Bahnhof Eden (Strecke Nauen - Oranienburg)
Ausbau der Start- und Landebahn
1941-1944 1555 m Beton (Ausbau 1940/41)
1944-1954 2175 m Beton (Verlängerung 1944)
ab 1954 2500 m Beton (Verlängerung 1953/54)
Nutzungsgeschichte
- Industrieflugplatz und Endmontagewerk (Werksbereich 2) der Heinkel-Werke G.m.b.H.
- 23.11.1939 Gründung der "Versuchsstelle für Höhenflüge Oranienburg e.V." (VfH)
- ab Herbst 1940 Bildaufklärungsflüge der Aufkl.Gr. des Oberbefehlshabers der Luftwaffe
Legendierung als Wettererkundungsstaffel, fotografische Auswertung in Reichswetterdienstschule
- 28.02.1944 Auflösung der VfH
- ab Ende 1944 Fliegerhorst
- 10.04.1945 Zerstörung des Flugplatzes durch amerikanischen Luftangriff
- 1945/46 Demontage und Sprengungen (u.a. Endmontagehalle)
- 1953/54 Ausbau zum sowjetischen Militärflugplatz (u.a. Flugleitstelle, Splitterschutzdeckungen)
- in 1970er Jahren Bau Hubschrauber-Wartungshalle und Staffeldienstgebäude
- Juli 1994 Übergabe an deutsche Verwaltung
- Juli 1999 Einfliegehalle wird zum Baudenkmal erklärt
- seit 2003 Trassenführung der Ortsumgehung über ehem. Flugplatz
- April 2010 Abriss der Flugleitstelle
- 2010/11 Bau eines REWE-Logistikzentrums
- August 2011 Eröffnung eines Solarparks der IFE Eriksen AG
Fotodokumentation
Quellen
[1] www.leegebruch.de/heinkel.htm
[2] Freundt, Büttner: "Rote Plätze", AeroLit Verlag, Berlin 2007
[3] Luftfahrtmuseum Finowfurt: "Die Versuchsstelle für Höhenflüge der ehemaligen Deutschen Luftwaffe in Oranienburg"
[4] Zapf: "Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945, Band 1", VDM Heinz Nickel, Zweibrücken 2001
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