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Führungsbunker
Falkenhagen, PKP Generalstab
Bauwerksdaten [2]

  • Bau 1939 bis 1942 (offene Bauweise in Kupferblechwanne) durch Monturon GmbH, Deckname Seewerk
  • vieretagig monolithisch, Schutzklasse A
  • Hauptbunker 55 x 40 m, Anbau Lagerbunker 80 x 30 m, gesamte Nutzfläche ca. 15600 m²
  • 2 Netzersatzanlagen, 2 Vorratstanks je 37000 l
  • durchlaufender Eisenbahntunnel, Wandstärken bis zu 3,5 m
  • 3 Zu-/Ablufttürme je 10 x 10 m
  • Gefechtszugänge über ehem. 180 m langen Bahntunnel
  • Notausgang über ehem. Havarie-Ablufttunnel am Lagerbunker, Zugangstunnel vom Heizwerk
  • Brauchwasserhochbehälter, Wasserwerk, Heizhaus, Trafostationen im Umfeld
  • Unterkunftsbereich mit Klubhaus, Sporthalle, Speisesaal, usw.
Nutzungsgeschichte [2]

  • bis März 1945 Fabrikationsbunker für Chlortrifluorid (N-Stoff)
  • zwischen 1960 und 1980 komplexer Umbau zum Vorgeschobenen Gefechtsstand des Generalstabes
  • im Einsatzfall Führungsstelle des Oberkommandos für den westlichen Kriegsschauplatz
  • Sicherstellung durch Wartungseinheit 413 [1]
  • Legendierung als Kfz-Instandsetzungswerk
Fotogalerie
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Quellen

[1] www.heimatgalerie.de
[2] Dr. Hofmann: "Geheimobjekt Seewerk", Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH, Zella-Mehlis/Meiningen 2008

© 2010 Jens Herbach