Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Luftschutzbunker
Dresden-Albertstadt, Radio H. Mende & Co. KG

Auf dem Gelände einer Munitionsfabrik aus WK I in der Dresdner Albertstadt befinden sich drei Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bauwerke wurden für die Beschäftigten der "Radio H. Mende & Co. KG" errichtet. Im Krieg produzierte die am 01.11.1923 gegründete Firma u.a. elektrische Zünder und Nachrichtentechnik für die Wehrmacht.
Nach der Demontage durch die russische Besatzungsmacht im Juni 1945 zog in die Gebäude das "VEB Funkwerk Dresden" ein, das später im Kombinat Robotron aufging.

Der größte der Bunker unter dem Wachgebäude besitzt zwei Zugänge. Zu DDR-Zeiten wurde die Anlage technisch modernisiert und ZV-tauglich ausgebaut. An einem Mittelgang liegen beiderseits unterschiedlich große Kammern. Markant ist die gewölbeartige Bauform, die an die bekannten Fertigteilbunker erinnert.
Ein weiteres Bauwerk auf dem Gelände ist im hinteren Teil zugemauert, ansonsten aber original als unverputzter Stahlbetonbau erhalten. Der dritte Bunker in ähnlicher Bauweise liegt auf einem Firmengrundstück. Der einzige Zugang ist leider verschlossen.

3D-Modell ZV-Bunker

Grundriss ZV-Bunker

Abmessungen: 19 x 12 m
Nettogrundfläche: 180 m²

1 - Belüftungsanlage, 2 - Lageraum, 3 - Nachrichtenraum, 4 - Wasserversorgung, 5 - Zugang, 6 - Schleuse

Fotos





ZV-Bunker / Zugänge





ZV-Bunker / Belüftungsanlage



ZV-Bunker / Wasserversorgung



ZV-Bunker / Lageraum



ZV-Bunker / Verbindungsgang



ZV-Bunker / sonstige Räume





Bunker 2



Bunker 3

Quellen

www.dresdner-stadtteile.de


© 2007 Jens Herbach