Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Führungsbunker
BVfS Dresden
Bunkertyp: 1/15/V2c

In einem Waldstück bei Kamenz befand sich seit Beginn der 70er Jahre die AFSt der BVfS Dresden. Das weitläufige Gelände war zum größten Teil ungenutzt; lediglich im Bunkerbereich standen zwei Lagerhallen (eine davon die Tarnhalle mit den Zugängen), einige Baracken sowie Garagen. Das Objekt war als "Rohstofflager" ausgewiesen.
Nach 1990 diente die Anlage kurzzeitig der Champignonzucht! Später zog die Lehrlingsausbildung des Forstamtes in die Tarnbaracke ein. Als 1993 die nächtliche Bewachung des Objektes aufgegeben wurde, häuften sich Einbruchdiebstähle. In der Konsequenz gab man 1997 das Gelände endgültig auf. Die Gemeinde Schönteichen übernahm das Objekt am 28.02.2000. Als Sicherheitsrisiko waren die Tage des Bunkers gezählt: Am 14. Oktober des Jahres wurde dieser letztmalig offiziell betreten, und am 26.10. verschlossen. Danach schritt der Abriss der oberirdischen Anlagen zügig voran.

Wer das immer noch eingezäunte Waldstück heute besucht, wird enttäuscht sein - nichts erinnert mehr an die einstige Funktion. Außer großen Schuttbergen existiert nur noch die Bodenplatte einer Lagerhalle. Das frühere Wohnhaus des Bunkerkommandanten wird privat genutzt. Im Bunkerinneren stehen ca. 10 cm Grundwasser.

abgesetzte Sendestelle

Grundriss

Fotos





Zugänge



Schleusenbereiche







Notausstiege





NEA









Filteranlagen











Wasserversorgung





Dekontamination und Sanitäranlagen









Lageraum



Leiter BV



Küche



Verbindungsgänge







sonstige Räume







Kabeleinführung







Lagerhalle

Quellen

"Sächsische Zeitung" vom 26.02.1998


© 2007 Jens Herbach