Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Führungsbunker
Merseburg, Jägerleitstelle

Auf einer ehemaligen Bergbauhalde in der Nähe des Militärflugplatzes Merseburg befand sich der Gefechtsstand der 6. Garde-Jagdfliegerdivision. Der monolithische Typenbau mit Zugangsbauwerk wurde 1958 errichtet. Die Lüfter der Filterventilationsanlage stammen von einer Netzschkauer Maschinenfabrik und aus dem Jahr 1957.
Der Bunker diente später als Jägerleitstelle und wurde zuletzt noch als Reserveobjekt vorgehalten.

Durch die fehlende Abdeckung des Montageschachtes steht der Bunker leider bis zu 30 cm unter Wasser und ist stark schimmelbelastet. Bemerkenswert sind die Reste der russischen NEA.
In der Nähe ist die Ruine eines Dienstgebäudes nebst Wachbunker-Typenbau aus Betonfertigteilen zu entdecken. Im weiteren Umkreis befinden sich eine Kfz-Halle, ein Fahrzeugunterstand und vermutlich ein früherer Übungsplatz. Das zugehörige Gebäude mit aufgesetzter Beobachtungskabine entstand 1976.

3D-Modell

Grundriss

Abmessungen: 39 x 13 m
Nettogrundfläche: 360 m²

1 - Lageraum, 2 - NEA, 3 - NEA-Warte, 4 - Filteranlage, 5 - Wasserversorgung, 6 - Sanitäranlagen, 7 - Küche, 8 - Trafo,
9 - Elt-Anlagen, 10 - Zugangstunnel, 11 - Montageschacht, 12 - Notausstieg, 13 - Zugang

Fotos

Die gelb markierten Fotos wurden bereitgestellt von www.abenteuer-heimat.de. Vielen Dank!





KDWD





Zugänge





Schleusenbereich



Montageschacht





Notausstieg



NEA











Filteranlagen











Wasserversorgung



Elt-Anlagen







Lageraum



Sanitäranlagen



Verbindungsgang





sonstige Räume





Wachbunker

© 2007 Jens Herbach