Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Führungsbunker
Kloster Nimbschen, RFS MB III

Bei Großbothen wurde ab 1977 die rückwärtige Führungsstelle des MB III eingerichtet. Die Anlage gliederte sich in die Objekte 13/088 bei Kloster Nimbschen und 13/089 bei Glasten. Die Entfernung zwischen beiden Standorten betrug ca. 5 km.
Neben der obligatorischen Umzäunung des jeweiligen Waldgebietes nebst Zufahrtsstraßen wurden vor allem Einrichtungen zur Stromversorgung und Fahrzeugdeckungen erbaut. Beide Objekte erhielten mehrere Bunker unterschiedlicher Größe, die nur zu Übungszwecken dienten.

In Nimbschen sind neben Zaunresten, dem Trafohäuschen und einigen Stromverteilerkästen auch die zwei Bunker erhalten geblieben. Die Zugänge wurden allerdings im Jahr 2003 verschüttet.
Die Bunkerarchitektur ist sehr ungewöhnlich. Fast scheint es, als hätte man den Ideen der Bautrupps freien Lauf gelassen: die Zugangsbauwerke waren natursteinverkleidet, im Inneren gibt es Pfeiler und Bögen aus Klinkermauerwerk, die Decken und Wände waren wärmegedämmt und mit Platten verkleidet. Mehrere Elektroheizungen in Kachelofen-Optik dürften für behagliche Temperaturen gesorgt haben. Beide Bunker besitzen jeweils einen FB-3-Anbau mit Notausstieg.

3D-Modell Bunker Nord

Grundriss Bunker Nord

Abmessungen: 22 x 11 m
Nettogrundfläche: 130 m²

1 - Schleuse, 2 - Zugangsrampe, 3 - Filteranlage, 4 - FB-3, 5 - Notausstieg

Fotos





Trafostation / Elektranten





Bunker Nord - Zugang



Bunker Nord - Schleusenbereich



Bunker Nord - Notausstieg



Bunker Nord - Filteranlage / Elt-Anlage







Bunker Nord - Räume









Bunker Nord - FB-3-Anbau



Quellen

www.bunkernetzwerk.de


© 2007 Jens Herbach