Verborgenes und Verbotenes im Osten


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Luftschutzbunker
Freital-Hainsberg, Bahnhof

Auf dem Hainsberger Bahnhofsgelände der Industriestadt Freital sind mehrere Bunker auffindbar: Das erste Bauwerk mit geringer Schutzklasse stammt vermutlich aus den 30er Jahren und wurde aus Betonfertigteilen für die Mieter des Beamtenwohnhauses errichtet. Es verfügt über zwei Zugänge mit gasdichten Holztüren und eine Art "Notrutsche". Im Inneren sind zwei versetzt angeordnete Gänge zu finden. Dazwischen liegt noch ein kleiner Raum mit den rustikalen Trockentoiletten (originale "Plumpsklos").
Der Bunker wurde vom Hochwasser 2002 überflutet und ist seitdem ungenutzt. Die verrosteten Fahrradgeneratoren für die Belüftung hat man zurückgelassen.

Der zweite Bunker befindet am Fuße eines Rangierstellwerkes an der Ladestraße und diente nur Verteidigungszwecken.

In den ausgedehnten Kellergewölben des Bahnhofsgebäudes ist ein weiterer Luftschutzraum aus WK II zu finden. Zu DDR-Zeiten war darin ein ZV-Lager. Angeblich hat man beim Ausräumen nach 1990 sogar Wehrmachts-Stahlhelme gefunden, die säuberlich in Reih und Glied für den E-Fall abgelegt waren.

3D-Modell

Grundriss

Abmessungen: 30 x 5 m
Nettogrundfläche: 60 m²

1 - Toiletten, 2 - Schleuse, 3 - Zugang, 4 - Notausgang, 5 - Notrutsche

Fotos

Bunker 1 - Zugang



Bunker 1 - Notausgang



Bunker 1 - Notrutsche



Bunker 1 - Belüftungsanlage



Bunker 1 - Sanitäranlagen



Bunker 1 - Verschiedenes





Bunker 2



Quellen

Informationen von Anwohnern
www.havel-web.de


© 2007 Jens Herbach